KI-Beratung

KI schafft neue Möglichkeiten,
doch die rechtlichen Risiken
werden unterschätzt

Ausgangslage

KI im Unternehmen ohne interne Regeln

Laut einer Bitkom-Studie nutzt bereits mehr als jedes dritte Unternehmen KI. Die tatsächliche Zahl dürfte noch höher liegen, denn viele Mitarbeiter setzen ChatGPT, Gemini oder andere Tools längst im Arbeitsalltag ein, ohne dass es interne Regeln dafür gibt. E-Mails werden formuliert, Verträge zusammengefasst, Daten analysiert. Oft weiß die Unternehmensleitung nicht einmal davon.

Das ist nicht nur ein organisatorisches Problem, sondern auch ein rechtliches.

Risiken

Was auf dem Spiel steht

Drei typische Szenarien aus der Unternehmenspraxis und ihre rechtlichen Konsequenzen.

Szenario 1
Vertraulichkeit

Ein Mitarbeiter kopiert einen vollständigen Kundenvertrag in ein KI-Tool, um sich Zeit zu sparen. Ihm ist nicht bewusst, dass diese Informationen damit das Unternehmen verlassen.

Folge

Verletzung von Datenschutzvorschriften und ggfs. Geheimhaltungspflichten, Schadensersatzforderungen und Vertrauensverlust des Kunden

Szenario 2
Fehlerhafte Ausgaben

Ein Mitarbeiter lässt eine Marktanalyse von einer KI erstellen. Die Ausgabe klingt überzeugend, enthält aber falsche Zahlen. Der Fehler wird nicht erkannt.

Folge

Geschäftsentscheidungen auf falscher Grundlage, finanzielle Nachteile und Haftungsrisiken

Szenario 3
Unbekannte Compliance-Pflichten

Ein Unternehmen setzt ein KI-gestütztes Tool zur Bewerberauswahl ein. Was niemand weiß: Das System fällt in die Hochrisiko-Kategorie der KI-Verordnung.

Folge

Verstöße gegen die KI-VO, Bußgelder bis zu 35 Millionen Euro oder 7 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes

KI-Verordnung

Was bereits gilt und was noch kommt

Die europäische KI-Verordnung ist bereits in Kraft getreten und die letzten Umsetzungsfristen enden im August 2026.

In Kraft 2024 August

KI-Verordnung tritt in Kraft

Die europäische KI-Verordnung ist in Kraft getreten und gilt schrittweise für alle Unternehmen, die KI-Systeme in der EU einsetzen oder dort verfügbar machen — unabhängig davon, ob der Sitz in Europa liegt.

Gilt bereits 2025 Februar

AI-Literacy-Pflicht

Jedes Unternehmen, das KI-Systeme einsetzt, muss nachweisen können, dass seine Mitarbeitenden ausreichend geschult sind. Das betrifft nicht nur IT-Abteilungen, sondern alle, die KI nutzen.

Frist 2026 August

Pflichten für Anbieter und Betreiber von Hochrisiko-KI

Ab August 2026 greifen die zentralen Pflichten für Hochrisiko-KI: Risikomanagement, technische Dokumentation, menschliche Aufsicht, Transparenzpflichten und Meldepflichten gegenüber Behörden. Wer ein Hochrisiko-System betreibt, muss bis dahin compliant sein.

Leistungen

Wie ich Sie unterstütze

Bestandsaufnahme

Welche KI-Tools werden in Ihrem Unternehmen genutzt — vielleicht auch unter dem Radar? Ich helfe Ihnen, sich einen vollständigen Überblick zu verschaffen.

Risikoanalyse

Fällt Ihr Unternehmen unter die KI-Verordnung? Welche Pflichten treffen Sie konkret, und in welcher Rolle sind Sie — Betreiber, Anbieter oder beides?

Interne Richtlinien

Klare, praxistaugliche Regeln zum KI-Einsatz, die Mitarbeiter verstehen und einhalten können.

Schulungskonzepte

Nachweisfähige Schulungen für Ihr Team, die die AI-Literacy-Pflicht erfüllen und auf Ihre konkreten Anwendungsfälle zugeschnitten sind.

Vertragsgestaltung

KI-Verträge mit Anbietern, Lizenzbedingungen, Haftungsklauseln: Ich prüfe, was Sie unterschreiben, und gestalte, was Sie selbst anbieten.

Laufende Begleitung

KI entwickelt sich schnell, das Recht auch. Ich halte Sie auf dem Laufenden und helfe Ihre Compliance-Struktur anzupassen, wenn es nötig ist.

Synergie-Vorteil

2 in 1: Externer DSB und KI-Beratung

Wenn Sie mich als externen Datenschutzbeauftragten bestellen, profitieren Sie auch bei der KI-Beratung: Die Bestandsaufnahme und das Onboarding fallen nicht doppelt an, ich kenne Ihr Unternehmen bereits und Sie haben nur einen Ansprechpartner für beide Themen, die sich ohnehin an vielen Stellen überschneiden.

Wissen Sie, welche KI-Tools
gerade in Ihrer Organisation laufen?

Dass Mitarbeiter KI nutzen, ist für die meisten Führungskräfte keine Neuigkeit. Dass das rechtliche Risiken mit sich bringt, häufig schon.
Ein kurzes Gespräch reicht oft, um einen ersten Eindruck zu bekommen, wo Handlungsbedarf besteht.